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DESCRIPTION:Was klang wirklich in den Zürcher Dada-Soireen? Die gängige Erzählung lautet: Eine Gruppe radikaler Künstler:innen versammelt sich mitten im Ersten Weltkrieg in der neutralen Schweiz\, provoziert die Bourgeoisie und erschüttert die Kunstwelt. Es ist eine gute Geschichte. Sie stimmt nur nicht ganz. \nDie Musik der Zürcher Soireen war\, anders als die Texte\, erstaunlich zahm. Das Publikum applaudierte. Nur die letzte der acht Soireen endete im Tumult\, ausgelöst nicht durch Musik\, sondern durch Texte. Der meistgespielte Komponist des Zürcher Dada\, Hans Heusser\, verschwand danach still in der Blasmusik und schwieg zeitlebens in der Öffentlichkeit über seine Dada-Jahre. Die angeblich internationalistische Bewegung bediente sich ungeniert an Musik und Tanz des afrikanischen Kontinents. Und die Frauen\, die wesentlich zur Bewegung beitrugen\, wurden in der späteren Erzählung kaum erwähnt. \nDADA-Remix stellt sich diesen Widersprüchen\, ohne Ehrfurcht\, aber mit Neugier. \nIlona Perger (1992*)\nMünder sind schwarze Löcher (2026) UA\nfür Ensemble und Stimme \nFriedemann Treiber (1971*)\nPalimpsest (2026) UA\nfür Klavierquartett \nJalalu-Kalvert Nelson (1951*)\n„No. 5.“ text Hans Arp (2026) UA\nfür Ensemble und Stimme \nIrene Galindo Quero (1985*)\nNeues Werk (2026) UA\nfür Ensemble und Tape \nEnsemble Aventure:\nPhoebe Bognár\, Flöte\nAndrea Nagy\, Klarinette\nAkiko Okabe\, Klavier\nNicholas Reed\, Schlagzeug\nFriedemann Treiber\, Violine\nMiho Kawai\, Viola (a. G.)\nEllen Fallowfield\, Violoncello \nAnne May Krüger\, Mezzosopran \nEintritt 20 €\, ermäßigt 15 €; Schüler\, Studierende & Freiburg-Pass frei\nTickets an der Abendkasse oder über: Verena.Fuchs@ensemble-aventure.de \nUnterstützt von: \n                          \n                 
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DESCRIPTION:Was klang wirklich in den Zürcher Dada-Soireen? Die gängige Erzählung lautet: Eine Gruppe radikaler Künstler:innen versammelt sich mitten im Ersten Weltkrieg in der neutralen Schweiz\, provoziert die Bourgeoisie und erschüttert die Kunstwelt. Es ist eine gute Geschichte. Sie stimmt nur nicht ganz. \nDie Musik der Zürcher Soireen war\, anders als die Texte\, erstaunlich zahm. Das Publikum applaudierte. Nur die letzte der acht Soireen endete im Tumult\, ausgelöst nicht durch Musik\, sondern durch Texte. Der meistgespielte Komponist des Zürcher Dada\, Hans Heusser\, verschwand danach still in der Blasmusik und schwieg zeitlebens in der Öffentlichkeit über seine Dada-Jahre. Die angeblich internationalistische Bewegung bediente sich ungeniert an Musik und Tanz des afrikanischen Kontinents. Und die Frauen\, die wesentlich zur Bewegung beitrugen\, wurden in der späteren Erzählung kaum erwähnt. \nDADA-Remix stellt sich diesen Widersprüchen\, ohne Ehrfurcht\, aber mit Neugier. \nIlona Perger (1992*)\nMünder sind schwarze Löcher (2026) UA\nfür Ensemble und Stimme \nFriedemann Treiber (1971*)\nPalimpsest (2026) UA\nfür Klavierquartett \nJalalu-Kalvert Nelson (1951*)\n„No. 5.“ text Hans Arp (2026) UA\nfür Ensemble und Stimme \nIrene Galindo Quero (1985*)\nNeues Werk (2026) UA\nfür Ensemble und Tape \nEnsemble Aventure:\nPhoebe Bognár\, Flöte\nAndrea Nagy\, Klarinette\nAkiko Okabe\, Klavier\nNicholas Reed\, Schlagzeug\nFriedemann Treiber\, Violine\nMiho Kawai\, Viola (a. G.)\nEllen Fallowfield\, Violoncello \nAnne May Krüger\, Mezzosopran \nUnterstützt von: \n                          \n                 
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SUMMARY:[Distat Festival\, Argentina] @OnTour
DESCRIPTION:Aftertext führt die Idee des Überschreibens in das Feld der Urheberschaft selbst. Neue Werke von Feliz Anne Reyes Macahis\, Kimia Koochakzadeh-Yazdi\, Cecilia Pereyra und Ana Gamboa. Kompositionsaufträge des Distat Festivals. \nDas Programm geht von bereits bestehenden musikalischen Werken\, Texten\, Fragmenten und Klangwelten aus. Diese Quellen werden jedoch nicht aus der Distanz zitiert. Sie werden als lebendige Oberflächen verstanden: als etwas\, in das man eintreten\, das man sich aneignen\, verwandeln und durchschreiben kann. Das Ziel ist nicht eine Collage\, sondern die Re-Inskription\, wodurch ursprüngliche Materialien und Konzepte in eine neue kompositorische Sprache aufgenommen werden. \nWas bleibt von einer Quelle\, wenn sie fast von Grund auf neu geschrieben wird? Wo endet ein Arrangement und beginnt eine neue Komposition? Aftertext fragt\, wie musikalische Erinnerung verwandelt werden kann\, ohne zu verschwinden\, und wie ein neues Werk aus der Reibung zwischen Erbe und Erfindung entstehen kann. \nIn Kooperation mit dem Distat Festival\, Argentinien
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DESCRIPTION:Aftertext führt die Idee des Überschreibens in das Feld der Urheberschaft selbst. Im Zentrum des Programms steht ein neues Werk von Feliz Anne Reyes Macahis\, ein Kompositionsauftrag des Distat Festivals. \nDas Programm geht von bereits bestehenden musikalischen Werken\, Texten\, Fragmenten und Klangwelten aus. Diese Quellen werden jedoch nicht aus der Distanz zitiert. Sie werden als lebendige Oberflächen verstanden: als etwas\, in das man eintreten\, das man sich aneignen\, verwandeln und durchschreiben kann. Das Ziel ist nicht eine Collage\, sondern die Re-Inskription\, wodurch ursprüngliche Materialien und Konzepte in eine neue kompositorische Sprache aufgenommen werden. \nWas bleibt von einer Quelle\, wenn sie fast von Grund auf neu geschrieben wird? Wo endet ein Arrangement und beginnt eine neue Komposition? Aftertext fragt\, wie musikalische Erinnerung verwandelt werden kann\, ohne zu verschwinden\, und wie ein neues Werk aus der Reibung zwischen Erbe und Erfindung entstehen kann. \nIn Kooperation mit dem Distat Festival\, Argentinien
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DESCRIPTION:Mit Byung-Chul Han ließe sich sagen: Information bildet keine geschlossene Erzählung. Sie stiftet keine eindeutige Richtung\, sondern erscheint additiv\, fragmentarisch und vorläufig. In diesem Sinne richtet dieses Programm den Blick nicht auf einen narrativen Bogen\, sondern auf eine Konstellation aus Zeichen\, Gesten und Rückständen. \nDiana Sohs Incantare: Take 2 gibt dem Programm seinen Titel und sein erstes Bild: Musik als Beschwörung\, Wiederholung und Zauberformel. Kurze Gesten\, fragile Silben und scharf gezeichnete Klangfarben werden zu Zeichen\, die in veränderter Form wiederkehren. In Isaac Roth Blumfields Outside öffnen präparierte Instrumente einen instabilen Raum\, in dem vertraute Klänge wie aus der Ferne erscheinen\, bereits verändert\, bevor sie vollständig erkannt werden können.  \nBeide Werke zeigen beispielhaft\, wie dieses Programm mit musikalischem Material umgeht: Einzelne Klänge\, Gesten und Farben werden aus ihrem Zusammenhang gelöst\, verändert und in neue Konstellationen gebracht. Im gesamten Programm werden solche Ereignisse bewahrt\, gespiegelt\, verdichtet oder allmählich abgetragen. Wie Fundstücke\, Notizen oder Erinnerungsreste treten sie nebeneinander und laden dazu ein\, Ähnlichkeiten\, Brüche und unerwartete Verbindungen wahrzunehmen. Das Hören folgt dabei keiner vorgegebenen Geschichte\, sondern bewegt sich zwischen Wiederkehr\, Veränderung und offener Zuordnung. \nMusik von Katherine Balch\, Katarina Gryvul\, Oleksandra Katsalap\, Fernando Manassero\, Isaac Roth Blumfield\, Golnaz Shariatzadeh und Diana Soh. \nEnsemble Aventure:\nPhoebe Bognár\, Flöte\nAndrea Nagy\, Klarinette\nAkiko Okabe\, Klavier\nNicholas Reed\, Schlagzeug\nFriedemann Treiber\, Violine\nEllen Fallowfield\, Violoncello \nEintritt 20 €\, ermäßigt 15 €; Schüler\, Studierende & Freiburg-Pass frei\nTickets an der Abendkasse oder über: Verena.Fuchs@ensemble-aventure.de \nIn Kooperation mit \n \n 
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DESCRIPTION:Mit Byung-Chul Han ließe sich sagen: Information bildet keine geschlossene Erzählung. Sie stiftet keine eindeutige Richtung\, sondern erscheint additiv\, fragmentarisch und vorläufig. In diesem Sinne richtet dieses Programm den Blick nicht auf einen narrativen Bogen\, sondern auf eine Konstellation aus Zeichen\, Gesten und Rückständen. \nDiana Sohs Incantare: Take 2 gibt dem Programm seinen Titel und sein erstes Bild: Musik als Beschwörung\, Wiederholung und Zauberformel. Kurze Gesten\, fragile Silben und scharf gezeichnete Klangfarben werden zu Zeichen\, die in veränderter Form wiederkehren. In Isaac Roth Blumfields Outside öffnen präparierte Instrumente einen instabilen Raum\, in dem vertraute Klänge wie aus der Ferne erscheinen\, bereits verändert\, bevor sie vollständig erkannt werden können.  \nBeide Werke zeigen beispielhaft\, wie dieses Programm mit musikalischem Material umgeht: Einzelne Klänge\, Gesten und Farben werden aus ihrem Zusammenhang gelöst\, verändert und in neue Konstellationen gebracht. Im gesamten Programm werden solche Ereignisse bewahrt\, gespiegelt\, verdichtet oder allmählich abgetragen. Wie Fundstücke\, Notizen oder Erinnerungsreste treten sie nebeneinander und laden dazu ein\, Ähnlichkeiten\, Brüche und unerwartete Verbindungen wahrzunehmen. Das Hören folgt dabei keiner vorgegebenen Geschichte\, sondern bewegt sich zwischen Wiederkehr\, Veränderung und offener Zuordnung. \nMusik von Katherine Balch\, Katarina Gryvul\, Oleksandra Katsalap\, Fernando Manassero\, Isaac Roth Blumfield\, Golnaz Shariatzadeh und Diana Soh. \nEnsemble Aventure:\nPhoebe Bognár\, Flöte\nAndrea Nagy\, Klarinette\nAkiko Okabe\, Klavier\nNicholas Reed\, Schlagzeug\nFriedemann Treiber\, Violine\nEllen Fallowfield\, Violoncello \nIn Kooperation mit \n \n 
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SUMMARY:Where I end and you begin
DESCRIPTION:Schon die Entlehnung des Titels von Radiohead ist der erste Akt des Überschreibens. Nichts an diesem Abend ist einfach erfunden; alles beginnt mit etwas Gefundenem: einem Pop-Titel\, einer abgenutzten virtuosen Geste oder einem Feedback-Geräusch im Raum. Die Komponist:innen greifen diese vorhandenen Klänge\, Gesten und Oberflächen auf\, verdrahten sie mit Apparaturen und überlassen es den Spielenden\, sie am Rand der Kontrolle zu halten.  \nMusik von Sara Glojnarić\, Nicolas Roulive\, Stefan Prins\, Sebastian Claren (UA) \nEnsemble Aventure:\nPhoebe Bognár\, Flöte\nAndrea Nagy\, Klarinette\nN.N.\, Fagott\nAkiko Okabe\, Klavier\nFriedemann Treiber\, Violine\nEllen Fallowfield\, Violoncello\nBeltrán González\, Elektronik \nEintritt 20 €\, ermäßigt 15 €; Schüler\, Studierende & Freiburg-Pass frei\nTickets an der Abendkasse oder über: Verena.Fuchs@ensemble-aventure.de \n 
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